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Abhandlungen, Natur- und Umweltschutz in der Metropolregion Hamburg , Band 45/2015

2020-11-29T16:56:21+01:00

 

 

 Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg, Band 45/2015

Hg. Ralf Thiel, Andreas Schmidt-Rhaesa, Harald Schliemann

Natur- und Umweltschutz in der Metropolregion Hamburg.

Erwartungen, Ansprüche, Realität

Wie sieht es aus mit dem Natur- und Umweltschutz in Hamburg? Neben Einblicken in die dortige Naturschutz-Politik werden in diesem Band die Situation der pflanzlichen Artenvielfalt in Hamburg und der Einfluss der Bodenqualität auf die Biodiversität veranschaulicht. Weitere Themen sind die historische und zukünftige Entwicklung des Elbästuars, der sogenannten Tideelbe, und die Herausforderungen, die durch den Klimawandel auf die Stadt zukommen. An diesen zentralen Themen zeigen die Autoren, wie und ob überhaupt Naturschutz in Hamburg funktioniert und wie es der Stadt gelingt, ihr Image von der „Grünen Stadt“ mit den daraus entstehenden Konsequenzen umzusetzen und auch für die Zukunft zu erhalten. Die hier bereitgestellten Informationen dienen als Basis für den Dialog zwischen Naturschutz und Ökonomie, um beides in Hamburg gleichermaßen voranzubringen. Mit Beiträgen u.a. von Christian Gebrach, Reinmar Grimm, Kai Jensen, Günter Miehlich, Bernd-Ulrich Netz, Hans-Helmut Poppendieck, Alexander Porsche, Katharina Schmidt und Wiebke Schoenberg.

Abhandlungen, Die Deutsche Indien-Expedition 1955-1958, Band 42/2011

2020-11-29T18:28:39+01:00

 

Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg, Band 42/2011

Reinmar Grimm

Die Deutsche Indien-Expedition 1955-1958

Die Deutsche Indien-Expedition 1955 1958 unter Leitung von Baron von Maydell ist eine der letzten »universalen« deutschen Sammelreisen, und sie ging von Hamburg aus. Von Maydell sammelte teilweise »auf Bestellung« für eine Reihe deutscher Museen (Bonn, Stuttgart, Bremen, Hamburg), Institute (z.B. lebende Tiere für den Wuppertaler Zoo) und Wissenschaftler. In den kriegsbedingt zerstörten naturwissenschaftlichen Sammlungen deutscher Museen fehlte es an Anschauungsmaterial für die Ausbildung des Nachwuchses. Die groß angelegte Expedition führte in die abgelegensten Gegenden Indiens, zu Volksstämmen, bei denen die Kopf- und Menschenjagd noch nicht vergessen war. Man reiste abenteuerlich in einem Kleinlaster der Marke »Opel«, ausgerüstet mit Schmalfilmkamera und Tonbandgerät. Über 50 Jahre nach Expeditionsende recherchiert Reinmar Grimm jetzt die reiche Ausbeute dieser letzten großen Sammelreise nach und schärft unseren Blick für die unglaubliche Mühsal damaliger Forschungsreisen.

 

Über den Autor

Der Autor Reinmar Grimm ist Privatdozent i.R. für Zoologie, Ökologie und Naturschutz an der Universität Hamburg. Er nahm an mehreren Expeditionen nach Afrika teil und erlebte als studentische Hilfskraft am Zoologischen Museum 1958 die Rückkehr von Maydells aus Indien selbst mit.

Abhandlungen, Curt Kosswig, Band 44/2012

2020-11-29T16:57:03+01:00

 

Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg, Band 44/2012

Dierk Franck

Curt Kosswig

Ein Forscherleben zwischen Bosporus und Elbe.

In der Biografie über den Zoologen und Genetiker Curt Kosswig(1903 1982) wird aufgezeigt, in welche Bedrängnis deutsche Professoren im NS-Staat kamen, wenn sie sich mit ihren jüdischen Kollegen solidarisierten. Kosswig arrangierte sich zwar zunächst mit den neuen Machthabern, geriet aber schon bald unter wachsenden Druck, weil er weder bereit war, seine wissenschaftlichen Maßstäbe aufzugeben noch seine jüdischen Freunde im Stich zu lassen. Sein jüdischer Kollege Alfred Heilbronn, der schon 1933 nach Istanbul emigriert war, vermittelte Kosswig 1937 einen Ruf an die Istanbul Üniversitesi. Nach dramatischer Flucht begann für Kosswig in Istanbul ein neues Leben. In den folgenden Jahren bereiste er auf zahllosen Sammelreisen nahezu das ganze Land. Überall wurde er mit offenen Armen aufgenommen. Die Türkei wurde ihm zur zweiten Heimat. 1955 wurde Kosswig nach Hamburg berufen. Der Türkei blieb Kosswig weiterhin eng verbunden: Mit Hamburger Studenten und Mitarbeitern besuchte er sein einstiges Gastland und knüpfte auf vielen Vortragsreisen auch in anderen Ländern des Nahen Ostens wichtige Kontakte.

 

Über den Autor

Der Autor Dierk Franck hat Kosswig als Student, Doktorand und Assistent persönlich gut gekannt. Auf der Grundlage eines umfassenden Quellenstudiums beschreibt er den ungewöhnlichen Lebensweg seines akademischen Lehrers und zeigt auf, wie dieser auch in schwerster Zeit seinen Überzeugungen treu blieb.

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